Heiko Matamaru spricht über Network Marketing, die Matrix und den Weg zu The One

Warum Network Marketing wie die Matrix ist: Von Anderson zu The One

Warum Network Marketing wie die Matrix ist: Von Anderson zu The One

Du spürst, dass mit der Welt um dich herum etwas nicht stimmt.

Du gehst zur Arbeit. Du verdienst dein Geld. Du erfüllst deine Aufgaben. Eigentlich funktioniert dein Leben. Trotzdem ist da dieser Splitter. Du bekommst ihn nicht zu fassen. Meistens kannst du ihn ignorieren. Aber jedes Mal, wenn du wieder an dieselbe Grenze kommst, schmerzt er.

Du hast zu wenig Zeit für das, was dir wirklich wichtig ist. Dein Einkommen hängt an einer Stelle. Andere Menschen entscheiden, wann du arbeitest, wo du arbeitest und was deine Zeit wert ist. Du nennst es Sicherheit und weißt gleichzeitig, wie schnell eine Entscheidung, eine Krise oder eine Krankheit diese Sicherheit erschüttern kann.

Das alte Lebensmodell passt nicht mehr. Trotzdem machen fast alle weiter.

Genau deshalb ist Network Marketing für mich wie die Matrix.

Nicht, weil jeder Angestellte unfrei wäre. Nicht, weil Network Marketing automatisch Freiheit schafft. Sondern weil dich dieses Geschäft zwingt, alles zu prüfen, was du bisher über Arbeit, Einkommen, Sicherheit, Ablehnung, Scheitern und dich selbst geglaubt hast.

Die rote Pille ist dabei nur der Anfang.

Achtung: Dieser Beitrag nimmt zentrale Motive und Wendepunkte aus „The Matrix“ auf und enthält deutliche Spoiler.

Thomas Anderson: Du funktionierst, aber du bist noch nicht du selbst

Am Anfang ist Neo noch Thomas Anderson. Er lebt in zwei Welten. Nach außen funktioniert er in einem System, dessen Regeln andere festgelegt haben. Innerlich sucht er nach einer Wahrheit, die er noch nicht benennen kann.

So beginnt auch die Reise vieler Network Marketer.

Du weißt noch nicht, welches Geschäft du aufbauen willst. Du kennst keinen Vergütungsplan, keine Pipeline und keine Duplikation. Du hast noch keine Vorstellung davon, wie man Kunden gewinnt oder ein Team entwickelt. Du weißt nur: So wie bisher soll es nicht für immer weitergehen.

Vielleicht willst du mehr Zeit. Vielleicht willst du mehr Geld. Vielleicht willst du beweisen, was wirklich in dir steckt. Vielleicht willst du nicht länger zusehen, wie dein Leben zwischen Verpflichtungen, Rechnungen und verschobenen Träumen verstreicht.

Du suchst noch keine Company. Du suchst eine Tür.

Trinity: Jemand bestätigt, was du längst spürst

Dann begegnest du Trinity.

Sie gibt Anderson nicht sofort alle Antworten. Sie sagt ihm sinngemäß: Du bildest dir dieses Gefühl nicht ein. Du spürst die Matrix. Und es gibt einen Weg, hinter die Oberfläche zu sehen.

Im Network Marketing ist Trinity der Mensch, der dich anspricht. Vielleicht ein Freund, eine Kollegin oder jemand, den du erst vor Kurzem kennengelernt hast. Die Person erzählt dir von einer Möglichkeit, die zunächst vollkommen überzogen klingt:

Du kannst dir ein eigenes Geschäft aufbauen. Du kannst lernen, Kunden zu gewinnen. Du kannst Partner entwickeln. Du kannst ein Einkommen schaffen, das nicht ausschließlich an deine eigene Arbeitsstunde gebunden ist. Und dieses Geschäft kann dein ganzes Leben verändern. Ob das gelingt, ist offen und hängt von deiner Arbeit, deinen Fähigkeiten und vielen Umständen ab, die du nicht allein kontrollierst.

Du glaubst es noch nicht. Aber etwas in dir hört zu.

Eine gute Einladung drängt dich nicht. Sie berührt den Splitter.

Morpheus: Ein anderer Mensch sieht bereits, was in dir steckt

Schließlich triffst du Morpheus.

Er ist nicht bloß deine Upline. Er verkörpert die Möglichkeit. Er hat Ergebnisse, Erfahrung und eine Klarheit, die dir noch fehlt. Vielleicht ist er der Star der Company. Vielleicht ist er der erste Leader, bei dem du nicht nur Zahlen siehst, sondern eine andere Art zu denken und zu leben.

Morpheus sieht in Neo etwas, das Neo selbst noch nicht sehen kann. Er macht deutlich: Wenn die Menschen aus deinem alten Umfeld dein Potenzial wirklich erkannt hätten, hätten sie dich nicht einfach ziehen lassen.

Das kann ein gewaltiger Moment sein. Zum ersten Mal spricht jemand nicht über deine Vergangenheit, deine Zeugnisse oder deinen Lebenslauf. Jemand spricht über die Person, zu der du werden kannst.

Aber auch Morpheus kann Neo nicht retten. Er gibt ihm die Wahl, selbst zu entscheiden.

Die blaue Pille bedeutet: Du kehrst zurück. Du erklärst die Begegnung für verrückt und lebst weiter wie bisher.

Die rote Pille bedeutet: Du willst wissen, was wahr ist. Auch wenn dir die Wahrheit nicht gefallen wird.

Im Network Marketing ist die rote Pille nicht der Mitgliedsantrag. Sie ist deine bewusste Entscheidung, das Geschäft wirklich kennenzulernen – mit seinen Möglichkeiten und mit seinem Preis.

Der Einstieg: Du hast keine Ahnung, was jetzt auf dich zukommt

Du unterschreibst. Du bestellst deine ersten Produkte. Du nimmst an einem Event teil. Die Energie ist gewaltig. Menschen sprechen von Freiheit, Wachstum, Gemeinschaft und einem Einkommen ohne künstliche Obergrenze.

Du bist begeistert.

Und du hast keinen Plan, was abgeht.

Cypher ahnt bereits, dass es ein harter Ritt wird. Du hörst die Warnung, aber du kannst ihre Bedeutung noch nicht verstehen. Noch trägst du die Euphorie eines Menschen in dir, der gerade eine neue Welt entdeckt hat.

Dann wachst du auf.

Das erste Erwachen: Network Marketing ist ein hartes Geschäft

Das erste Erwachen ist nicht romantisch.

Menschen lehnen dich ab. Einige machen sich über dich lustig. Freunde reagieren plötzlich nicht mehr auf deine Nachrichten. In der Familie fällt das Wort Schneeballsystem. Kollegen verdrehen die Augen. Manche behandeln dich, als hättest du deinen Verstand verloren.

Du sprichst deine ersten Kontakte an. Einige hören sich alles an und melden sich nie wieder. Andere versprechen, zum Zoom zu kommen, und erscheinen nicht. Du gewinnst vielleicht einen Kunden. Dann bestellt er nicht nach. Du startest mit zwei Partnern. Einer hört nach einer Woche auf, der andere nach einem Monat.

Dein kleines Team entsteht und bricht wieder zusammen.

Dann ist die Pipeline leer.

Du hast alle Menschen angesprochen, an die du dich erinnern konntest. Dein Umfeld weiß inzwischen, was du machst. Einige meiden den Kontakt, weil sie hinter jeder Nachricht eine neue Einladung vermuten.

In diesem Moment erkennst du die Wahrheit: Morpheus hat dich nicht belogen. Network Marketing kann ein Leben verändern. Aber du warst nicht bereit für das, was diese Möglichkeit von dir verlangt.

Du wolltest Freiheit. Bekommen hast du Verantwortung.

Du wolltest Einkommen. Bekommen hast du Vertrieb.

Du wolltest ein Team. Bekommen hast du die Aufgabe, erst einmal selbst führen zu lernen.

Das Training: Statt Kung-Fu lernst du Unternehmertum

Die rote Pille macht Neo nicht zum Kämpfer. Nach dem Erwachen beginnt das Training.

Im Network Marketing lernst du kein Kung-Fu. Du lernst:

  • neue Kontakte aufzubauen;
  • Interesse zu erkennen;
  • ein Gespräch zu eröffnen;
  • Fragen zu stellen und wirklich zuzuhören;
  • Bedarf zu ermitteln;
  • ein Problem mit einer passenden Lösung zu verbinden;
  • Produkte verständlich zu erklären;
  • eine Opportunity klar zu präsentieren;
  • Einwände zu verstehen;
  • verbindlich nachzufassen;
  • Kunden zu begleiten;
  • Partner in die ersten eigenen Handlungen zu bringen;
  • deine Pipeline zu führen;
  • nach einer Unterbrechung wieder einzusetzen.

Du lernst von unterschiedlichen Meistern. Robert Kiyosaki verändert deinen Blick auf Vermögenswerte und Einkommen. Bodo Schäfer zwingt dich, deine Glaubenssätze zu prüfen. Brian Tracy schärft Verkauf und Selbstführung. Jim Rohn verbindet persönliche Entwicklung mit Verantwortung. Grant Cardone zeigt dir Commitment und massive Action. Napoleon Hill richtet deinen Blick auf Entscheidung und Zielklarheit. Tony Robbins macht sichtbar, wie stark Zustand, Bedeutung und Handlung zusammenhängen.

Aber kein Meister kann für dich kämpfen.

Wissen verändert dein Geschäft erst, wenn es zu Handlung wird.

Das Sprungprogramm: Deine erste Kaltakquise

Das Sprungprogramm sieht in der Theorie einfach aus. Du weißt, dass die Umgebung nicht real ist. Du weißt, dass deine Grenzen nicht dort liegen müssen, wo du sie bisher gesehen hast. Dann stehst du am Rand und sollst springen.

Im Network Marketing ist dieser Sprung oft die erste Kaltakquise.

Du stehst vor einem Menschen, den du nicht kennst. Dein Herz rast. Dein Kopf produziert innerhalb weniger Sekunden zwanzig Gründe, warum jetzt nicht der richtige Moment ist. Trotzdem öffnest du den Mund.

Vielleicht läuft das Gespräch schlecht. Vielleicht findest du keinen klaren Einstieg. Vielleicht sagt die Person Nein, bevor du überhaupt verstanden hast, was gerade passiert ist.

Du bist gesprungen – und auf dem Boden aufgeschlagen.

Das ist keine Niederlage. Es ist die erste echte Information darüber, welche Fähigkeit dir noch fehlt.

Beim nächsten Mal atmest du ruhiger. Nach zehn Gesprächen hörst du besser zu. Nach fünfzig Gesprächen erkennst du Muster. Nach hundert Gesprächen brauchst du kein auswendig gelerntes Skript mehr, um dich sicher zu fühlen.

Selbstbewusstsein entsteht nicht dadurch, dass du dir einredest, du seist bereits großartig. Es entsteht, weil du dir beim Handeln begegnest und feststellst: Ich kann lernen. Ich kann Ablehnung aushalten. Ich kann wiederkommen.

Das Orakel: Die Gabe reicht nicht, solange du selbst nicht daran glaubst

Dann begegnet Neo dem Orakel.

Er erwartet eine Antwort auf die Frage, ob er der Auserwählte ist. Doch das Orakel nimmt ihm diese Entscheidung nicht ab. Neo betrachtet sich selbst und erkennt: Ich glaube nicht daran, dass ich The One bin.

Das Orakel sagt ihm sinngemäß: Du hast die Gabe. Aber es scheint, als würdest du auf etwas warten. Vielleicht auf dein nächstes Leben.

Das ist kein endgültiges Urteil. Es ist ein Spiegel. Das Potenzial ist da. Doch Neo hat es noch nicht angenommen. Andere können seine Fähigkeiten sehen, an ihn glauben und eine große Zukunft in ihm erkennen. Solange er selbst nicht daran glaubt, bleibt diese Zukunft eine Möglichkeit.

Morpheus hatte es bereits gesagt: Er kann Neo die Tür zeigen. Hindurchgehen muss Neo selbst.

Im Network Marketing ist es genauso. Ein Leader kann dir die Möglichkeit zeigen. Ein Coach kann deine Glaubenssätze erschüttern. Ein System kann dir Wissen, Werkzeuge und einen klaren Weg geben. Doch niemand kann an deiner Stelle die Entscheidung treffen, wirklich durch diese Tür zu gehen.

Zu diesem Zeitpunkt ist Neo noch nicht The One. Er besitzt die Gabe, aber noch nicht die Gewissheit. Erst seine eigenen Entscheidungen werden zeigen, wer er ist.

Du gehst zurück in die Matrix – aber du siehst sie jetzt anders

Mit jeder Erfahrung verändert sich dein Blick.

Du gehst weiterhin durch dieselben Straßen. Du triffst dieselben Menschen. Du siehst dieselben Büros, Arbeitsverträge und Lebensläufe. Aber du erkennst jetzt die Systeme hinter dem sichtbaren Alltag.

Du siehst, wie Glaubenssätze Verhalten erzeugen. Du siehst, wie Menschen Sicherheit mit Abhängigkeit verwechseln. Du siehst, wie Gewohnheiten Ziele verdrängen. Du siehst, wie viele Menschen ihr Leben verteidigen, obwohl sie seit Jahren darunter leiden.

Das bedeutet nicht, dass ein Angestelltenverhältnis falsch ist. Es bedeutet, dass ein Lebensmodell zur bewussten Entscheidung werden muss. Wer seinen Beruf liebt und sein Leben frei gestaltet, muss vor niemandem gerettet werden. Wer aber jeden Montag gegen das eigene Leben antritt und trotzdem jede Alternative verspottet, verteidigt möglicherweise nicht seine Freiheit, sondern seine Angst.

Agent Smith: Die Matrix schlägt zurück

Je sichtbarer du wirst, desto stärker wird der Widerstand.

Innerhalb der Matrix begegnen dir die immer gleichen Sätze:

  • „Das ist doch ein Schneeballsystem.“
  • „Nur die da oben verdienen.“
  • „Du nutzt deine Familie und Freunde aus, um selbst Geld zu verdienen.“
  • „Such dir lieber einen richtigen Job.“
  • „Wenn das funktionieren würde, würde es jeder machen.“

Nicht jede Kritik ist falsch. Es gibt illegale Pyramidensysteme, schlechte Companies, falsche Versprechen, unbrauchbare Trainings und Leader, die Menschen abhängig halten. Wer Network Marketing ernst nimmt, muss diese Unterschiede erklären können.

Doch es gibt auch den Widerstand, der keine Prüfung will. Menschen glauben bereitwillig jedes Vorurteil, aber nicht deine tatsächlichen Ergebnisse. Sie greifen nicht nur das Geschäft an. Sie greifen deine Entscheidung an, weil deine Entscheidung ihre eigene Bequemlichkeit infrage stellt.

Und dann kommen die Angriffe, die nichts mit deiner inneren Stärke zu tun haben:

  • Gesetze ändern sich.
  • Ein Markt bricht weg.
  • Eine Pandemie stoppt Veranstaltungen.
  • Ein starkes Team verlässt deine Organisation.
  • Eine Company wird verkauft oder geht insolvent.
  • Konkurrenz verdrängt ein Produkt.
  • Krieg, Inflation oder politische Entscheidungen verändern ganze Regionen.

Dein Geschäft ist kein geschützter Raum. Es lebt in einer Welt, die sich ständig verändert.

Agent Smith gewinnt: Dein Geschäft ist tot

Irgendwann erwischt es dich vielleicht doch.

Nicht nur ein schlechter Monat. Nicht nur ein verlorener Partner. Dein Geschäft steht vor dem Nichts. Du musst die Tore schließen. Eine versprochene Beteiligung erweist sich als Täuschung. Ein Mensch, dem du vertraut hast, hat andere Pläne verfolgt. Deine Vision, dein Ziel und die Zukunft, für die du gearbeitet hast, zerbrechen gleichzeitig.

Vielleicht gehst du zurück in ein Angestelltenverhältnis. Nach außen sieht es wie eine vernünftige Entscheidung aus. Innerlich weißt du: Ich bin nicht zurückgekehrt, weil ich neu gewählt habe. Ich bin zurückgekehrt, weil ich versagt habe.

Agent Smith hat getroffen.

Dein Herz hört auf zu schlagen.

Genau hier entscheidet sich, ob Network Marketing nur ein Projekt in deinem Leben war – oder der Ort, an dem du dich selbst kennengelernt hast.

Trinity: Grow Together bedeutet, dass jemand an dich glaubt

Dann tritt Trinity an dich heran.

Sie sagt nicht: Du hast dich nie geirrt. Sie behauptet nicht, dass das verlorene Geschäft plötzlich wieder existiert. Sie nimmt dir auch nicht den Schmerz.

Sie erinnert dich daran, wer du bist.

Sie weigert sich, deinen Zusammenbruch mit deinem Ende zu verwechseln.

Das ist Gemeinschaft. Nicht Händchenhalten ohne Konsequenz. Nicht positives Denken über reale Verluste. Gemeinschaft bedeutet, dass ein anderer Mensch die Wahrheit über dich festhält, während du selbst sie nicht mehr sehen kannst.

Dream Bigger. Build Yourself. Grow Together.

Du brauchst eine Vision, die größer ist als dein letzter Zusammenbruch. Du musst dich selbst neu aufbauen. Und manchmal brauchst du Menschen, die dich zurückrufen, bevor du dich endgültig in einem Leben einrichtest, das nicht mehr deines ist.

Das zweite Erwachen: Jetzt weißt du, wer du bist

Das zweite Erwachen ist völlig anders als das erste.

Beim ersten Erwachen entdeckst du, dass die Welt nicht so funktioniert, wie du geglaubt hast. Beim zweiten Erwachen erkennst du, dass auch du nicht der Mensch bist, für den du dich gehalten hast.

Jetzt erfüllt sich, was das Orakel angedeutet hat. Neo hatte die Gabe, wartete aber noch auf sein nächstes Leben. Dieses nächste Leben beginnt in dem Moment, in dem er nach seinem Tod wieder aufsteht.

Niemand entscheidet jetzt für ihn. Neo geht selbst wieder durch die Tür. Er lässt die alte Gewissheit, seine Angst und Thomas Anderson zurück. Die Prophezeiung erfüllt sich, weil er die entscheidende Wahl selbst trifft.

Du kannst nicht zu The One werden, wenn du nicht bereit bist, alles zurückzulassen, was dich an deine alte Identität bindet.

Du bist nicht unbesiegbar geworden. Du bist bereits gefallen. Du hast verloren. Du kennst Verrat, Ablehnung und das Ende eines Geschäfts.

Und trotzdem stehst du wieder auf.

Jetzt brauchst du niemanden mehr, der dir verspricht, dass Unternehmertum möglich ist. Du weißt es. Du hast es erlebt. Du brauchst keine Garantie, dass dein nächstes Geschäft niemals scheitern wird. Du weißt, dass selbst ein Scheitern dich nicht wieder zu Thomas Anderson machen kann.

Als die Agenten schießen, sagt Neo nur noch: No.

Die Kugeln bleiben stehen.

Nicht, weil eine Affirmation die Naturgesetze abgeschafft hätte. Sondern weil in diesem Moment kein Widerspruch mehr zwischen seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner Identität besteht.

Manifestation: Die Matrix sehen heißt nicht, die Realität zu verleugnen

Manifestation wird wertlos, wenn sie Handlung ersetzen soll.

Ein Visionboard führt kein Kundengespräch. Eine Affirmation füllt keine Pipeline. Ein starkes Gefühl entwickelt keinen Partner. Jim Rohn hat genau an diesem Punkt recht: Worte ohne Handlung bleiben Worte.

Doch innere Bilder können Handlung verändern. Wenn du einen gewünschten Zustand klar siehst, hörst und fühlst, wird er in deinem Bewusstsein gegenwärtig. Du erkennst Möglichkeiten, die vorher an dir vorbeigingen. Du triffst Entscheidungen aus einer anderen inneren Position. Du handelst mit mehr Klarheit und hältst länger durch.

Die Erkenntnis „There is no spoon“ bedeutet nicht, dass es keine Realität gibt. Sie bedeutet: Deine bisherige Wahrnehmung war nicht die ganze Realität.

Manifestation ohne Aktion ist Fantasie. Aktion ohne innere Ausrichtung wird schnell zu blindem Fleiß. Wenn Vorstellung, Gefühl, Entscheidung und Handlung zusammenkommen, entsteht Kraft.

Von Neo zu The One: Selbsterkenntnis verändert den Kampf

Nach seiner Wiederauferstehung sieht Neo die Matrix. Nicht einzelne Gegner, nicht einzelne Kugeln, sondern den Code und die Zusammenhänge.

Im Geschäft ist das der Moment, in dem du nicht mehr auf jedes Ereignis isoliert reagierst:

  • Du erkennst, warum deine Pipeline leerläuft.
  • Du erkennst, welche Gespräche niemals zu einer Entscheidung führen.
  • Du erkennst, warum ein Partner abhängig bleibt.
  • Du erkennst, wo ein Team Energie verliert.
  • Du erkennst, welche Prozesse nicht duplizierbar sind.
  • Du erkennst, wann du führst und wann du nur beschäftigt bist.

Probleme verschwinden nicht. Aber sie verlieren ihre mystische Macht. Du kannst sie einordnen, entscheiden und handeln.

Aus Neo ist The One geworden.

Nicht, weil Morpheus ihn dazu erklärt hat. Nicht, weil eine Prophezeiung ihm die Arbeit erspart hat. Sondern weil er den Weg gegangen ist, gefallen ist, gestorben ist und mit vollständiger Klarheit zurückgekehrt ist.

Duplikation: Entwickelst du Neo – oder vervielfältigst du Agent Smith?

Hier liegt eine der wichtigsten Lektionen für modernes Network Marketing.

Agent Smith dupliziert sich, indem er andere Menschen in identische Kopien seiner selbst verwandelt. Alle sprechen gleich. Alle handeln gleich. Alle verlieren ihre eigene Identität.

Genau so darf Duplikation nicht funktionieren.

Ein schlechter Leader verlangt, dass jeder seine Geschichte, seine Formulierungen und seine Persönlichkeit kopiert. Das System hängt vollständig an ihm. Fällt er aus, fällt alles auseinander.

Gute Duplikation kopiert keine Menschen. Sie dupliziert einen verständlichen Weg:

  • zentrale Informationen;
  • klare Lernwege;
  • erprobte Präsentationen;
  • wiederholbare Gesprächs- und Veranstaltungsformate;
  • Werkzeuge für Kontaktaufbau, Pipeline und Nachfassen;
  • eine Community, die Wissen nicht an einzelne Sponsoren bindet.

Jeder Mensch behält seine Stimme, seine Geschichte und seine Stärke. Das System ist kopierbar. Der Mensch wird nicht zur Kopie.

Das ist der Anspruch der GET-UP!-Methode: Wir wollen keine Armee aus Agent Smith. Wir wollen Menschen befähigen, selbst zu sehen, selbst zu handeln und selbst zu führen.

Die rote Pille war erst der Anfang

Network Marketing ist nicht die rote Pille, nach der alles leicht wird.

Es ist eine Entscheidung, die dich mit der Wahrheit konfrontiert:

Du brauchst Kunden. Du brauchst Partner. Du brauchst eine gefüllte Pipeline. Du brauchst Fähigkeiten. Du brauchst ein duplizierbares System. Und du musst selbst handeln.

Gleichzeitig kann dieses Geschäft zu einem der stärksten Felder für Persönlichkeitsentwicklung werden, weil du dich nicht dauerhaft hinter Theorie verstecken kannst. Der Markt antwortet. Menschen antworten. Ergebnisse antworten.

Morpheus kann dir den Weg zeigen. Trinity kann an dich glauben. Meister können dich trainieren. Eine Company kann Produkte, Logistik und Vergütung bereitstellen. GET UP! kann Wissen, Werkzeuge, Community und einen duplizierbaren Weg bündeln.

Doch aufstehen musst du selbst.

Zu The One wirst du in dem Moment, in dem du nicht mehr auf die Erlaubnis wartest, der Mensch zu sein, der du längst werden kannst.

Das Video: Der Moment, in dem Neo die Matrix sieht

Im begleitenden Video beschreibt Heiko Matamaru den Moment, in dem Neo nach seinem Zusammenbruch wieder aufsteht, die Kugeln stoppt und die Matrix erstmals vollständig erkennt. Vier kurze Standbilder aus „The Matrix“ dienen als kenntlich gemachte Filmzitate; der Filmton wird nicht verwendet.

Der YouTube-Player wird erst nach deiner bewussten Auswahl geladen. Alternativ kannst du das Video direkt auf YouTube öffnen.

Dein nächster Schritt

Wenn du den Splitter längst spürst, beantworte dir drei Fragen:

  • Welches Lebensmodell passt nicht mehr zu mir?
  • Welche Wahrheit über Unternehmertum, Vertrieb oder mich selbst vermeide ich bisher?
  • Welche Handlung führe ich innerhalb der nächsten 24 Stunden aus?

Wenn du Network Marketing, Heiko Matamaru und den GET-UP!-Weg kennenlernen willst, sprich mit der Person, die dir diesen Beitrag gezeigt hat. Oder fordere über GET UP! deinen Zugang zur Community an.

GET UP! ist eine unabhängige Network-Marketing-Community in Verbindung mit Lifeplus. Network Marketing ist Unternehmertum: Kunden, Partner, Umsatz und Einkommen entstehen nicht automatisch und sind nicht garantiert.

Filmbezug und Quellenhinweis

Dieser Beitrag setzt sich interpretierend mit Motiven und der Handlung des Films „The Matrix“ (1999), Regie: Lana und Lilly Wachowski, Warner Bros., auseinander. Die verwendeten kurzen Standbilder werden als Filmzitate kenntlich gemacht. GET UP!, Heiko Matamaru und dieser Beitrag stehen in keiner geschäftlichen Verbindung zu den Rechteinhabern des Films.

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