LEKTION 3 VON 8
Was willst du wirklich?
Lernergebnis
Nach dieser Lektion verstehst du, warum eigene Wünsche im Alltag leise werden und warum du sie wieder ernst nehmen darfst.
Lektion
Als Kind konntest du meistens schnell sagen, was du einmal erleben, können oder werden wolltest. Später kamen Schule, Arbeit, Rechnungen, Verantwortung und die Erwartungen anderer Menschen dazu. Der Alltag wurde wichtiger. Für die eigenen Wünsche blieb immer weniger Platz.
Viele Wünsche verschwinden dabei nicht. Du hörst nur auf, über sie zu sprechen. Vielleicht hat jemand deinen Wunsch belächelt. Vielleicht erschien er dir selbst zu groß, zu spät oder zu unvernünftig. Irgendwann sagst du nicht mehr: „Das will ich.“ Du sagst: „Das wäre schön.“ Und damit ist das Thema für den Moment erledigt.
Aber manche Wünsche kommen immer wieder. Du denkst an sie, wenn du zur Ruhe kommst. Du freust dich bei der Vorstellung und wirst gleichzeitig nervös, weil du weißt, dass sich dafür etwas verändern müsste.
Du musst heute noch nicht wissen, wie du diesen Wunsch verwirklichst. Du musst auch noch keine Entscheidung über den ganzen Weg treffen. Aber du solltest ehrlich genug sein, ihn wieder auszusprechen.
Dein Wunsch muss weder andere Menschen beeindrucken noch in deren Vorstellung von einem vernünftigen Leben passen. Entscheidend ist, ob er dir wirklich etwas bedeutet.
Arbeit im Workbook: Tag 2 – Wählen
Nimm jetzt das Workbook in die Hand und bearbeite Tag 2. Nimm deine Wünsche wieder ernst. Entscheide heute noch nicht über den ganzen Weg.
Dein Schritt
Lass den Wunsch stehen, den du markiert hast. Rede ihn nicht sofort wieder klein.
